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Was kostet eine Feuerwehr-Website? Preise im Überblick

Eine Feuerwehr-Website kostet einmalig für die Einrichtung und danach laufend für den Betrieb. Wer beide Zahlen kennt, kann ein Angebot in fünf Minuten prüfen.

6 Minuten LesezeitStand: August 2026

Die zwei Zahlen, auf die es ankommt

Jedes Angebot lässt sich auf zwei Zahlen bringen. Was kostet die Einrichtung einmalig, und was kostet der Betrieb im Jahr.

Alles andere ist Ausschmückung. Fragt beide Zahlen ab, bevor ihr über Design redet.

Rechnet für die Entscheidung im Ausschuss immer die ersten drei Jahre zusammen. Ein niedriger Einstiegspreis mit hoher Jahresgebühr sieht im ersten Jahr gut aus und im dritten schlecht.

Was in der Einrichtung steckt

Die Einrichtung ist die einmalige Arbeit: Aufbau der Seite, Design in euren Farben mit Wappen, Einrichten der Bereiche, Übernahme vorhandener Inhalte, Einschulung.

Der größte Posten ist meist die Übernahme der alten Seite. Zweihundert Einsatzberichte aus einem alten System zu übertragen ist Handarbeit, und Handarbeit kostet.

Fragt nach, was passiert, wenn ihr keine alten Inhalte übernehmen wollt. Oft wird das Angebot dann deutlich günstiger.

Was der Betrieb kostet

Der laufende Betrieb umfasst Hosting, Updates, Sicherung und Support. Diese vier Punkte gibt es nicht gratis, auch nicht bei einer selbst gebauten Seite.

Eine Seite ohne Updates ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko. Das ist der Posten, an dem gespart wird und der später am teuersten wird.

Die Posten, die im ersten Angebot gerne fehlen

Vergleicht Angebote entlang dieser Liste. Was nicht drinsteht, kommt später als Zusatzrechnung.

  • Domain: die Adresse selbst, meist ein kleiner Jahresbetrag
  • E-Mail-Postfächer unter eurer Adresse
  • SSL-Zertifikat, also das Schloss in der Adresszeile
  • Tägliche Sicherung und ein Weg, sie zurückzuspielen
  • Updates des Systems, nicht nur der Inhalte
  • Support: wie viele Anfragen sind enthalten, wie schnell wird geantwortet
  • Einschulung: einmalig oder auch für die nächste Funktionsperiode
  • Änderungen am Design nach dem Start

Der Vereinsrabatt, und was er wert ist

Viele Anbieter geben Feuerwehren einen Nachlass. Das ist ehrlich gemeint und trotzdem kein Auswahlkriterium.

Ein Nachlass auf die Einrichtung ist einmalig. Eine hohe Jahresgebühr bleibt. Rechnet immer die drei Jahre.

Fragt auch, ob der Nachlass an eine Laufzeit gebunden ist. Ein Rabatt gegen eine Bindung über drei Jahre ist kein Rabatt, sondern ein Vertrag.

Selbst gebaut ist nicht kostenlos

Manche Wehren haben ein Mitglied, das die Seite selbst baut. Das spart die Einrichtung und kostet an anderer Stelle.

Rechnet ehrlich: die Stunden dieses Mitglieds, das Risiko, dass es nach dem Umzug in eine andere Gemeinde niemanden mehr gibt, und die Updates, die jemand einspielen muss, damit die Seite nicht in zwei Jahren offen steht.

Wenn die Person das gerne macht und ein Zweiter mitschaut, ist das ein guter Weg. Wenn sie es macht, weil sich sonst niemand traut, wird es teuer, nur später.

Wer die Rechnung zahlt

Das ist von Wehr zu Wehr verschieden. Manche Gemeinden übernehmen die Website als Teil der Feuerwehrausrüstung, andere zahlt die Wehr aus der Vereinskasse.

Fragt im Gemeindeamt nach, bevor ihr entscheidet. Eine Website ist Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde, und dieses Argument wird häufig angenommen.

Legt für das Gespräch die Dreijahressumme vor, nicht den Monatsbetrag. Ein Gemeinderat entscheidet über Budgets, nicht über Monatsbeträge.

Mehr dazu: Feuerwehr-Website kostenlos oder professionell, Wo ein Homepage-Baukasten an seine Grenzen kommt, Alle Preise ansehen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Feuerwehr-Website im Jahr?

Der laufende Betrieb umfasst Hosting, Updates, Sicherung und Support. Vergleicht Angebote immer über drei Jahre und rechnet Domain und E-Mail-Postfächer dazu, wenn sie nicht enthalten sind.

Gibt es Förderungen für eine Feuerwehr-Website?

Das ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Fragt zuerst im Gemeindeamt und danach beim Bezirksfeuerwehrkommando, ob es im Bezirk eine gemeinsame Lösung oder einen Zuschuss gibt.

Ist eine teurere Website automatisch besser?

Nein. Entscheidend ist, ob ihr die Inhalte selbst pflegen könnt. Eine teure Seite, für die ihr bei jeder Änderung eine Agentur anrufen müsst, bleibt in der Praxis leer.

Überzeugt euch selbst.

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