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Alpen-Fire CMS

Einsatzbericht schreiben mit ChatGPT

Ein Prompt zum Kopieren, was vorher zusammengetragen wird und was auf keinen Fall in das Eingabefeld gehört.

ChatGPT macht aus euren Stichworten in einer Minute einen sauberen Einsatzbericht: Stichworte notieren, den Prompt weiter unten kopieren, das Ergebnis gegenlesen, dann selbst veröffentlichen. Zwei Regeln gelten dabei ohne Ausnahme: keine Namen, Adressen oder Kennzeichen von Betroffenen in das Eingabefeld, und kein Satz geht online, den nicht jemand aus der Wehr gelesen hat.

Warum das hilft

Der Bericht scheitert selten am Können, sondern an der leeren Seite um halb zwölf in der Nacht. Wer Stichworte hat, hat den Bericht schon fast: das Formulieren ist genau die Arbeit, die ein Sprachmodell zuverlässig abnimmt.

Was es nicht abnimmt, ist die Verantwortung. Veröffentlicht wird unter dem Namen der Wehr, und deshalb liest ein Mensch aus der Wehr jeden Bericht gegen, bevor er online geht.

Was ihr vorher zusammentragt

Sechs Zeilen genügen. Alles davon steht ohnehin im Einsatzprotokoll:

  • Datum, Uhrzeit der Alarmierung und Dauer
  • Alarmstichwort, zum Beispiel Brand klein oder technische Hilfeleistung
  • Einsatzort nur grob: Gemeindegebiet, Ortsteil, Straßenzug ohne Hausnummer
  • eingesetzte Fahrzeuge und Mannschaftsstärke
  • was tatsächlich getan wurde, in Stichworten
  • welche weiteren Einsatzkräfte vor Ort waren

Der Prompt zum Kopieren

Diesen Text in ChatGPT einfügen und unten die eigenen Stichworte anhängen:

Du bist Schriftführer einer Freiwilligen Feuerwehr in Österreich. Schreibe aus den folgenden Stichworten einen Einsatzbericht für unsere Website. Sachlich und in der Wir-Form, 120 bis 180 Wörter, ein Absatz zum Ablauf und ein kurzer Schlusssatz mit dem Dank an die beteiligten Kräfte. Keine Wertungen, keine Vermutungen über die Ursache, keine Namen von Betroffenen, keine genaue Adresse. Nenne die eingesetzten Fahrzeuge und die Mannschaftsstärke. Schreibe eine Überschrift mit höchstens 60 Zeichen dazu. Wenn eine Angabe in den Stichworten fehlt, erfinde sie nicht, sondern schreibe an dieser Stelle FEHLT. Stichworte:

Danach die sechs Zeilen von oben einfügen. Das FEHLT im Ergebnis ist Absicht: so seht ihr sofort, wo eine Angabe fehlt, statt eine erfundene zu übersehen.

Was auf keinen Fall in das Eingabefeld gehört

Was ihr eintippt, verlässt eure Wehr und wird auf fremden Servern verarbeitet. Deshalb gilt für das Eingabefeld dieselbe Regel wie für die Website selbst: personenbezogene Daten haben dort nichts verloren.

  • Namen von Betroffenen, Angehörigen oder Zeugen
  • genaue Adressen, Hausnummern und Kennzeichen
  • Angaben zum Gesundheitszustand oder zu Verletzungen einzelner Personen
  • Fotos, auf denen Personen oder Kennzeichen erkennbar sind
  • interne Funk- und Alarmierungsdaten

Gegenlesen: die drei typischen Fehler

Erfundene Details. Ein Sprachmodell füllt Lücken gerne mit Plausiblem: eine Uhrzeit, eine Fahrzeugtype, eine Wetterlage. Alles, was nicht in euren Stichworten stand, muss raus.

Zu große Worte. Dramatische Sprache wirkt in einem Einsatzbericht unseriös und macht im Ernstfall Ärger. Ein Bericht darf nüchtern sein.

Falsche Fachbegriffe. Dienstgrade, Fahrzeugkürzel und Einsatzstichworte sind in Österreich anders als in Deutschland. Wer sie im Prompt vorgibt, bekommt sie richtig zurück.

Und dann veröffentlichen

Bericht kopieren, in den Beitrag einfügen, Fotos dazu, veröffentlichen. Was bei den Fotos erlaubt ist, steht im Ratgeber Einsatzfotos veröffentlichen.

Zur Klarstellung: In Alpen-Fire CMS ist keine ChatGPT-Funktion eingebaut, und wir schicken auch nichts an einen KI-Dienst. Der Weg oben läuft bei euch im Browser, mit dem Werkzeug eurer Wahl, und funktioniert mit jeder Website.

Überzeugt euch selbst.

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